Schlaganfall und neurovaskuläre Kopplung

PI: G. Royl

 

Hotline 24h/7d für Ärzte: 0451-500-75326

Wir können als Maximalversorger mit Neuroradiologie und Neurochirurgie rund um die Uhr kurzfristig Patienten zur Schlaganfallversorgung übernehmen

 

Schwerpunkte der neurovaskulären Arbeitsgruppe sind der Schlaganfall und die neurovaskuläre Kopplung.

Der Schlaganfall ist die drittfhäufigste Todesursache in Deutschland und die häufigste Ursache für Behinderung mit Pflegebedürftigkeit. Ein Forschungsschwerpunkt ist die Optimierung der Akuttherapie beim Schlaganfall. Ein weiteres Projekt untersucht die Rolle der Nierenfunktionsbestimmung bei Schlaganfallpatienten, die eine Antikoagulation aufgrund von Vorhofflimmern benötigen. Weiterhin wirken wir als Studienzentrum bei zahlreichen multizentrischen Studien zur Akuttherapie, Diagnostik und Sekundärprophylaxe bei ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfällen mit. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Gießen (Dr. Dr. med. Florian Roessler) untersuchen wir im Rahmen der THROMBEX-Studie die Bedeutung der Histologie von Thromben, die im Rahmen von Schlaganfällen gewonnen werden, auf die Ätiologie und das Outcome des Schlaganfalls. Die AKAIS-Studie hat zudem untersucht, ob Patienten mit einem Hirninfarkt Autoantikörper gegen Gehirngewebe produzieren und inwieweit dies das Outcome beeinflussen.

Die neurovaskuläre Kopplung bewirkt, dass neuronale Aktivierung im Gehirn zu einer lokalen Zunahme des Blutflusses führt. Sie bildet die Grundlage für die funktionelle Bildgebung des Gehirns mittels BOLD-fMRT. Wir untersuchen mittels funktioneller Nahinfrarotspektroskopie und fMRT, inwieweit ein erhöhter intrakranieller Druck die neurovaskuläre Kopplung beeinflusst.