Schlaganfall und neurovaskuläre Kopplung

PI: G. Royl
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Schwerpunkte der neurovaskulären Arbeitsgruppe sind der Schlaganfall und die neurovaskuläre Kopplung.

Der Schlaganfall ist die drittfhäufigse Todesursache in Deutschland und die häufigste Ursache für Behinderung mit Pflegebedürftigkeit. Im Rahmen der AKAIS-Studie untersuchen wir, ob Patienten mit einem Hirninfarkt Autoantikörper gegen Gehirngewebe produzieren und in wieweit dies das Outcome beeinflusst. Bei der THROMBEX-Studie (PI Dr. Dr. Roessler, Universitätsklinikum Giessen) wird Thrombusmaterial aus mechanischen Rekanalisationen bei Patienten mit akuten Gefäßverschlüssen histopathologisch untersucht.

Weiterhin nehmen wir an verschiedenen multizentrischen Schlaganfallstudien teil (z.B. NAVIGATE ESUS™, RE-VERSE AD™, THERAPY™). Die neurovaskuläre Kopplung bewirkt, dass neuronale Aktivierung im Gehirn zu einer lokalen Zunahme des Blutflusses führt. Sie bildet die Grundlage für die funktionelle Bildgebung des Gehirns mittels BOLD-fMRT. Wir untersuchen, in wie weit ein erhöhter intrakranieller Druck die neurovaskuläre Kopplung beeinflusst.