Sensomotorik

PIs: C. Helmchen, A. Sprenger
 

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit sensomotorischen Transformationsprozessen, die für die menschliche Handlungs- und Wahrnehmungskontrolle von Bedeutung sind, sowohl bei Gesunden als auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen (z.B. vestibulären Funktionsstörungen; degenerativen, vor allem cerebellären und extrapyramidalen Hirnerkrankungen; Schlaganfällen). Schwerpunktsmäßig untersuchen wir Augenbewegungen, um den Einfluss sensomotorischer Prozesse bei Blickkontrolle, visueller Exploration der natürlichen Umwelt, Raumorientierung, posturaler Haltungskontrolle und Lokomotion zu untersuchen. Die neurobiologische Grundlagen sensomotorischer Fehlfunktionen und ihrer zentralnervösen Kompensation untersuchen wir anhand von Läsionsstudien und verschiedenen Formen der funktionellen Hirnaktivitätsmessung (fMRI, Ruheaktivitätsmessung).

Forschungsmethoden

fMRI incl. Resting State Analysen, voxelbasierter Morphometrie (VBM), diffusions-tensor Bildgebung (DTI); Transcraniale Magnet-Stimulation, Posturography [Kistler], Bewegungsmessung (Zebris), Augenbewegungsmessung (Sclerale Magnetspulentechnik [Scleral Search Coil, CNC und Remmel Labs Systeme], Video-Okulographie [EyeLink I und II, EyeSeeCam], Limbustracking, Elektro-Okulographie).