Soziale und Affektive Neurowissenschaften

Im Mittelpunkt unserer Forschung steht die Frage nach den neurobiologischen Grundlagen zwischenmenschlicher Beziehungen. Dabei betrachten wir das Gehirn aus der „zwischenhirnlichen“ Perspektive: uns interessiert nicht so sehr das Gehirn eines Einzelnen, sondern die Interaktion zwischen Gehirnen verschiedener Personen. Ein Ziel dieser Forschung ist, die Dynamik interindividueller Beziehungen und sozialer Netzwerk auf der neuronalen Ebene zu modellieren. Eng verzahnt mit dieser Forschung ist die Frage nach den neurobiologischen Grundlagen von Gefühlen.

Unsere wichtigste Methode ist die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT). Für die Auswertung dieser Daten verwenden wie sowohl Standardalgorithmen als auch neue multivariate Techniken die in unserem Labor und in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern entwickelt werden.

Forschungsschwerpunkte:

• Neurobiologische Grundlagen sozialer Beziehungen
• Neurobiologische Grundlagen von Gefühlen
• Entwicklung und Anwendung multivariater Analysetechniken

Gruppenmitglieder

Silke Anders, Christian Beck, Katja Broer, Irina Komlewa, Benjamin Sack

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Projekte

Interindividuelle Unterschiede intrinsischer Konnektivität

Hirnaktivität, die mittels Ruhe-fMRT gemessen wird, lässt Aufschluss über die sogenannte intrinsische Konnektivität des Gehirns zu...

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Lernen von sozialen Verhaltensmustern und Charaktereigenschaften

Mit meiner Forschung versuche ich zu verstehen, wie das menschliche Gehirn Verhaltensmuster und Charaktereigenschaften anderer Menschen lernt...

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Lernen von Gesichtsausdrücken

In meiner Doktorarbeit untersuche ich mittels fMRT, ob das Erkennen und Unterscheiden von schmerzinduzierten Gesichtsausdrücken durch Training verbessert werden kann und welche Arten von Training hierfür besonders geeignet sind...

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Emotionale Kommunikation und Belohnung

Wie verstehen wir andere Menschen? Hat dieses Verstehen einen Einfluss darauf, wie sympathisch wir jemanden finden? Vorangegangene Studien zeigen, dass unsere eigenen Erfahrungen oft bestimmen, wie gut wir jemanden anderes verstehen...

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Informationsfluss zwischen Gehirnen

In meiner Doktorarbeit habe ich die Auswirkungen einer Gen-Mutation, welche zur Entwicklung der Parkinson-Erkrankung führt, auf die Wahrnehmung von emotionalen Gesichtsausdrücken mittels fMRT untersucht.

 

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