Kognitive Neurowissenschaften

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit zwei Forschungsbereichen: Zum einen untersuchen wir kognitive Kontrolle und Verhaltensüberwachung und wie diese durch neurologische oder psychiatrische Erkrankungen beeinträchtigt werden; zum anderen erforschen wir die neuronalen Grundlagen von aggressivem Verhalten beim Menschen. Wir nutzen verschiedene Methoden der Psychologie und Neurowissenschaften (Verhaltenstestungen, fMRT, EEG, TMS), um unsere Forschungsfragen zu beantworten. Daneben liegt ein methodischer Schwerpunkt der Arbeitsgruppe in der Weiterentwicklung und Implementierung von Analyseverfahren für fMRT und EEG.

Gruppenmitglieder

Ulrike M. Krämer, Martin Göttlich, Elinor Tzvi, Juliana Wiechert, Susanne Schellbach, Macià Buades Rotger, Inga Pein, Matthias Liebrand, Christin Engelke

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Projekte

Neurobiologie der Aggression

Aggressives Verhalten ist bei Tieren wie beim Menschen eine grundlegende Form sozialer Interaktion. Bisherige neurowissenschaftliche Forschung zu Aggression hat besonders pathologische Aggression bei neurologischen oder psychiatrischen Patienten...

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Verhaltensüberwachung

Ein grundlegendes Element der exekutiven Kontrolle ist die flexible Anpassung oder Unterdrückung von Handlungen und Impulsen unter Berücksichtigung des aktuellen Kontextes...

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Netzwerkanalysen

Frühere Arbeiten auf dem Gebiet der kognitiven Neurowissenschaften haben sich hauptsächlich darauf konzentriert, bestimmte kognitive Funktionen mit spezifischen Hirnarealen in Verbindung zu setzen...

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Generierung einer Referenzkohorte mit extremem Essverhalten

Wir werden eine große Kohorte, die detailliert in ihrem Essverhalten charakterisiert wird, generieren und werden die Ergebnisse auf anthropometrische, genetische und metabolische Veränderungen beziehen. Anhand einer Vorauswahl werden eine große Gruppe an Probanden mit extremem Essverhalten sowie, als Kontrollen, Probanden mit normalem Essverhalten ausgewählt.

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Motorisches Lernen

Das Implizite Lernen von motorischen Fertigkeiten ist wichtig für viele alltägliche Aktivitäten; beispielsweise Fahrradfahren oder das Spielen eines Musikinstrumentes. In unserem Projekt untersuchen wir die neurologischen Korrelate des impliziten Lernens bei Patienten und gesunden Probanden.

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